Dr. KOAH — Göğüs Cerrahisi İstanbul
BehandlungenCOPDBronchiale Rheoplastie

Bronchiale Rheoplastie (PEF)

Gepulstes elektrisches Feld zur Reduktion von Becherzellen bei chronischer Bronchitis

Verfahrensdauer
30–45 Min.
Krankenhausaufenthalt
1–2 Nächte
Erholung
1–2 Wochen
Erfolgsrate
50–65%
Kurz gesagt

Die bronchiale Rheoplastie liefert Gepulste Elektrische Feld (PEF)-Energie über einen speziellen Katheter, der in die Hauptbronchien eingebracht wird. Diese Energie unterbricht selektiv die Zellmembranen der Becherzellen – der Zellen, die für die übermäßige Schleimproduktion bei chronischer Bronchitis verantwortlich sind – und erzielt eine dauerhafte Reduktion der Schleimhypersekretion.

Wer ist ein geeigneter Kandidat?

Geeignete Kandidaten

  • COPD mit überwiegender chronischer Bronchitis
  • Chronischer Husten und übermäßige Schleimproduktion
  • FEV1 30–65%
  • Mindestens 4 Monate rauchfrei

Nicht geeignet

  • Aktive Lungeninfektion
  • Herzschrittmacher oder ICD (absolute Kontraindikation)
  • Schwere emphysem-dominante Erkrankung
  • Unkontrollierte Herzerkrankung

Wie das Verfahren funktioniert

1
1. Bronchoskopie
Flexibles Bronchoskop wird durch den Mund in die Atemwege vorgeführt.
2
2. Katheterpositionierung
Ein spezieller PEF-Katheter wird in die Hauptbronchien und größeren Äste platziert.
3
3. PEF-Energieabgabe
Kurze Hochspannungs-PEF-Pulse werden über einen elektrischen Generator abgegeben; die Energie unterbricht selektiv die Becherzellmembranen.
4
4. Regeneration
Innerhalb von 4–6 Wochen regeneriert sich gesundes Epithel; die Anzahl der schleimproduzierenden Becherzellen wird dauerhaft reduziert.

Vorteile & Erwartete Ergebnisse

  • Dauerhafte Reduktion der Becherzellzahl
  • Deutliche Verringerung von chronischem Husten und Schleimvolumen
  • Verringerte Exazerbationshäufigkeit
  • Kurze Verfahrensdauer
  • Schnelle Erholung

Risiken & Komplikationen

⚠️ Wie bei jedem medizinischen Verfahren gibt es Risiken. Im Folgenden finden Sie evidenzbasierte Informationen.

  • Kontraindiziert bei Patienten mit Herzschrittmachern oder ICDs
  • Vorübergehende Atemwegsreizung
  • COPD-Exazerbation (15–20%)
  • Hämoptyse (selten)

Genesungsprozess

Tag 0
Eingriff (1 Nacht Aufenthalt)
Woche 1
Leichter Hustenreiz ist eine normale Reaktion
Monat 1–2
Becherzellregeneration abgeschlossen; Symptombeurteilung
Monat 3–6
Vollständige Effektbeurteilung

Für die Bewertung erforderliche Tests

Laden Sie die folgenden Dokumente in Ihr kostenloses Bewertungsformular für die Fernkandidatenbewertung hoch:

  • Thorax-CT (ohne KM, ≤1 mm Schicht)
  • Spirometrie + DLCO
  • 6-Minuten-Gehtest
  • EKG (zum Ausschluss von Herzschrittmacher/ICD)
  • Großes Blutbild + Biochemie

Vergleichen Sie Ihre Optionen

MerkmalElektrisch (PEF)Mechanisch (Ballondesobstruktion)Einwegventil
ZielBecherzellreduktionSchleimklärung + AtemwegserweiterungAtemwegsokklusion
AbdeckungHauptbronchien + große ÄsteAlle 19 SegmenteZielsegmente
Herzschrittmacher-kompatibelNein (kontraindiziert)JaJa

Patientenerfahrung

"

Ich hatte jeden Morgen Hustenanfälle. Zwei Monate nach der Rheoplastie ist der morgendliche Husten fast verschwunden.

🇩🇪
Anonymer Patient
Deutschland · 55 Jahre alt

Häufig gestellte Fragen

Wissenschaftliche Quellen

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